Bürgschaftsbank: Modell zur Wirtschaftsförderung für Belarus?

In Minsk stellte Stefan Schneider, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Thüringen, auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft das erfolgreiche Modell der Bürgschaftsbanken in Deutschland als Instrument der Wirtschaftsförderung vor.Teilnehmer der Konferenz zum besseren Kreditzugang für mittelständische Unternehmen waren Entscheidungsträger des Wirtschafts- und Finanzministeriums, der Nationalbank, Kammern, Verbände sowie Banken und Versicherungen. Ein denkbares Instrument der Absicherung wäre eine Bürgschaftsbank nach dem deutschen Modell.

 

Eine besondere Ehre wurde dem Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Thüringen GmbH und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Thüringen, Stefan Schneider, zuteil: Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und des Beirats zur Förderung des Unternehmertums in der Republik Belarus stellte er in Minsk, der Hauptstadt der Republik Belarus, das Modell der Bürgschaftsbanken in Deutschland vor. Der Vortrag beinhaltete neben den Rahmenbedingungen und der Funktionsweise der Bürgschaftsbanken in Deutschland auch den - wissenschaftlich unterlegten - gesamtwirtschaftlichen Nutzen des Instruments Bürgschaft für die Wirtschaftsförderung.

 

Die Konferenz zu Instrumenten der Wirtschaftsförderung und des besseren Kreditzugangs für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) war mit zahlreichen hochkarätigen Teilnehmern aus der Politik und der Wirtschaft in Belarus besetzt und wurde von der Beraterin des Fonds der Republik Belarus zur Förderung des Unternehmertums geleitet. Besprochen und diskutiert wurden neben der Präsentation der Bürgschaftsbankensystematik in Deutschland und der Übertragung auf belarussische Verhältnisse auch die Möglichkeiten und Grenzen des Kreditzugangs für KMU und die Anwendung weiterer Instrumente der Wirtschaftsförderung.